Tag 7 – (k)ein freier Tag

Der erste Tag ohne Workshops!

Nach einem reichhaltigem Frühstück (etwas früher als sonst) fuhren wir nach Ludilo um uns eine Ausbildungsstätte anzusehen, sowie das Wasserwerk welches die Lupilagruppe 2012 gebaut hatte. Der Hin-und Rückweg war abenteuerlicher als erwartet: Der Weg zum Wasserwerk war mehr ein sehr schmaler Trampelpfad als ein Weg. Nachdem wir eine ganze Weile bis zum Wasserwerk gelaufen waren, erzählte uns unser Führer etwas über den Bach und die Geschichte des Wasserwerkes.

Danach kletterten wir (wieder auf dem Trampelpfad) den Hang hinauf, bis zu einem Damm und von dort aus weiter (ohne Pfad, einfach durch die Natur) bis zu der Stelle, an der in Zukunft ein größeres Wasserwerk gebaut werden sollte durch welches ein großer Bereich mit Strom versorgt werden könnte.

Nachdem wir wieder zum Bus gelaufen waren fuhren wir eine Weile bis wir an einem sehr steilen Weg abgesetzt wurden, der einen Berg hinaufführte. Der Weg führte zur Quelle die die Lupila Secondary School versorgt. Aufgrund der Mittagshitze und der eher dünnen Luft wären viele von uns am liebsten wieder heruntergerollt. Als wir oben ankamen, waren wir überrascht viel Schüler der Seconday School zu sehen.

Die Schüler rannten den Berg auf der anderen Seite herunter, während wir Meter für Meter (den übrigens sehr steilen Hang) herunterklettern.

Abkasa Ngwale
Abkasa Ngwale

Unten angekommen trafen wir auf noch mehr Schüler und überraschender Weise auf Abkasa, den Schulleiter der Secondary School, der uns alles Wissenswerte über die Quelle und Wasserversorgung erzählte. Es stellte sich heraus, dass wir (wie zu erwarten) den Berg wieder hoch mussten um zum Bus zu kommen. Aufgrund unserer körperlichen Zustände (und beschränkter Atmung) nachdem wir wieder hochgelaufen waren, hatten wir Zeit um die wunderschöne Aussicht zu genießen (von diesem Punkt aus konnte man die Schule sehen). Der Weg zum Bus war sehr erfreulich, da es bergab ging. Während wir zurückfuhren war es sehr still, da wirklich jeder  (außer vielleicht der Busfahrer) völlig fertig war.

Den Nachmittag über ruhten sich die Meisten aus, schreiben Tagebuch, spielten Karten oder fielen in einen Tiefschlaf. Diese Atempause tat jedem von uns gut, da diese Reise doch anstrengender ist als es scheinen mag.