Tag 1 bis 3 – Anreise

Der Flug war um 11.35. Die Familien der Reisemitglieder waren allesamt am Flughafen versammelt, noch gar nicht vorstellbar, dass wir für 16 Tage in Afrika sein werden und endlich  Lupila besuchen kommen.

Nachdem der Flug von Istanbul nach Dar es Salaam eine Stunde Verspätung hatte, stiegen wir alle trotz Müdigkeit aufgeregt in den Bus in DAR, der uns künftig zwei Wochen lang durch Tansania „chauffieren“ sollte. Dabei wurden wir von Abkasa, dem  Schulleiter der Lupila Secondary School abgeholt und willkommen geheißen.

Die ersten Eindrücke der tansanischen Kultur sammelten wir, als wir mit dem Reisebus – gefahren von dem coolsten Busfahrer der Welt, Malik (und seinem Gefährten Frank) – durch die Straßen von Dar es Salaam fuhren.

Der Bus in Iringa
Der Bus in Iringa

Auf dem Weg nach Iringa bekamen wir wunderschöne und fremde neue Landschaften zu sehen. Wir machten Pausen zum Frühstücken und Mittagessen in einfachen, aber sehr eindrucksvollen Lokalen. Wir kamen schließlich abends in Iringa an und machten einen kleinen Spaziergang durch die Straßen, bevor es dunkel wurde. Zuvor gaben J., D., Herr Drever und Herr Seegers uns die enormen „Monopoly-ähnlichen“ Bündeln von unserem gewechselten Geld. Nach dem Abendessen verbrachten wir in Iringa unsere erste Nacht in Afrika.

Danach ging es weiter zum Hauptziel: LUPILA
Wir machten in Njombe zum Mittagessen und Wasserkaufen halt und bekamen dort eine spontane artistische Vorführungen von Schulkindern, die an unserem Restaurant vorbeigingen! (Njombe war unter anderem auch der erste Ort, an dem einige von uns ihre erste „Konfrontation“ mit den Stehklos hatten… kein Kommentar!) 
Dann fuhren wir weiter.

IMG_0700Nach einigen Stunden Fahrt machte Herr Seegers uns auf das Schild aufmerksam, das uns die Entfernung zum Ziel anzeigte:
 52 km. Wir begannen zu jubeln, denn uns schien das Lupila bereits zum Greifen nah…

Weitere Stunden vergingen, und während wir auf  die Ankuft warteten, kam es auch schon zum ersten Höhepunkt der Reise (dem viele folgen werden). Denn plötzlich kam der Bus nicht mehr voran. Kein Problem, einfach aussteigen und abwarten. Dies geschah dann noch einmal, und noch einmal und noch einmal. Bis es dunkel wurde und die Straßen immer steiler wurden. Nachts durch die Landschaft von Lupila zu wandern, um dem Bus hinterherzufahren, war ein Erlebnis, das keiner von uns so schnell vergessen wird, mit (hoffentlich) nur positiven Erinnerungen. Nach dem der Bus ausreichend geschoben und alle wieder beisammen waren, kamen wir schließlich nach 5 ½ Stunden Fahrt (ab dem Schild) an!

Der Chor der Lupila SecondaryFür einen gesungenen Willkommensgruß war es leider zu spät geworden, nichtsdestotrotz wurden wir sehr herzlich willkommen gehießen und mit einem tollen Essen beschert.

 Wir sind alle gespannt auf die nächsten Tage!