Sportassistent*innen
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Sportassistenten am GymBla…

 

erkennt man an ihren grünen Jacken und sie sind seit etlichen Jahren eine feste Institution.

Bei der Bandbreite an sportlichen und Bewegungsangeboten sind sie unverzichtbar:

 

Sie…

  • organisieren die Pausenausleihe im Kahlkamp
  • helfen bei Klassenfesten und dem Kahlkampfest
  • betreuen AGs und Wettbewerbe
  • führen die schulinternen Wettbewerbe durch (Nikolausturniere, Crosslauf)
  • unterstützen die großen Wettbewerbe der Stadt Hamburg (Ausrichtung von JtfO Veranstaltungen; Ausrichtung der Wechselzone beim City-Kids-Triathlon; Beutelausgabe beim Marathon uvm.
  • begleiten, coachen, trösten, feuern an
  • tragen zu einer positiven Schulgemeinschaft bei

 

Wer Interesse hat, ebenfalls als Sportassistent zu helfen, der

  • bewirbt sich in Klasse 7
  • durchläuft eine einwöchige Ausbildung während der Aktivitätenwoche
  • wird in mehreren Modulen geprüft: Klausur; erfolgreiche Begleitung und Leitung der Grundschultriathlons in der Wechselzone 1; Pausenausleihe für 1 Schuljahr 1x pro Woche; Planung und Durchführung des Crosslaufs für Klasse 5-7
  • erhält vielfache Möglichkeiten sich einzubringen und zu erproben
  • erhält bei Erfolg ein Ausbildungszertifikat am Ende der 8ten Klasse

 

Interesse? Dann melde dich bei Marianne Wulkop!

 

 

Sportassistenten und Gummibärchen

Der Kausalzusammenhang

Ein informativer Bericht von Anna Bruhns

 

Eigentlich ging es uns von Anfang an nur um die Gummibärchen. Man fand sie ständig neben irgendwelchen Sportassistenten, und deshalb ergab sich unseren damals 12- Jährigen Köpfen die logische Folgerung: Sportassistenten bekommen überdurchschnittlich viele Gummibärchen. Sie lassen sich von der Stunde freistellen um irgendwas zu erledigen, und das machen sie dann auch, natürlich schön langsam, um möglichst viel Unterricht zu verpassen, und selbstverständlich mit den obligatorischen Gummibärchen. So stellten wir uns das vor. Und die Jacken, ja, die Jacken waren auch ganz cool.

Mit diesen Gedanken bewarben wir uns bei Frau Wulkop, um unsere Ausbildung zu starten. Dabei reizte uns ganz streng genommen eigentlich weniger das neue Wissen  als die Möglichkeit, eine Woche Schule zu verpassen, aber das ist vollkommen nebensächlich. Die Ausbildung war spannend, wir wurden wirklich mit Halleninventur, Helfereinsatz beim Grundschultriathlon und Klausur gefordert und nach der Woche hatten wir glücklich die Prüfung bestanden. Zur Feier des Tages gab es Gummibärchen, und das war ein fast noch größerer Grund zur Freude.

Das Jahr danach gestaltete sich unerwartet zuckerfrei. Um uns zu bewähren, meldeten wir uns freiwillig für fast alles, sammelten so Pluspunkte bei Frau Wulkop und fühlten uns sehr sportassistenzlich, aber zu unserer großen Enttäuschung blieben die Gummibärchen aus. Als wir schließlich am Ende des Jahres unsere Urkunden bekamen, hatten wir das Gefühl, dass wir sie uns auch wirklich verdient hatten.

Jetzt, wo wir schon seit einem Jahr offiziell Sportassistenten sind, hat sich eigentlich nicht großartig etwas geändert. Die Zuckerzufuhr bleibt enttäuschenderweise gering, ab und zu werden wir aus dem Unterricht gepfiffen, viel häufiger opfern wir unsere großen Pausen oder kommen noch vor Schulbeginn oder bleiben länger. Längst haben wir begriffen, dass unsere Aufgaben sehr vielfältig und für unser Schulleben am Gymnasium Blankenese unverzichtbar sind. Wir melden uns nach wie vor freiwillig und mit Begeisterung, wenn es etwas zu tun gibt – es hat vermutlich mit dem Gruppengefühl und der Sinnhaftigkeit unserer Einsätze zu tun.

Wer sich als Sportassistent bewerben will, soll das auch unbedingt bitte tun, es gibt Spaß, Arbeit und ab und zu Gummibärchen.